Parken

Sollten die Bürgerinnen und Bürger mit dem Auto unterwegs sein, sind sie meist auf Parkplätze im öffentlichen Bereich angewiesen. Gerade zu Spitzenzeiten und in der Innenstadt kann ein strategisches Management von Parkraumdaten helfen, für Entlastung zu sorgen. Immer mehr Parkhäuser werden mit Sensoren oder intelligenten Schranken ausgestattet, und bieten so die Möglichkeit zur Anzeige von Kosten oder Infrastruktur für Nutzer*innen. Beispielsweise hat die Universität Hohenheim Parkraumdaten digitalisiert, um die Student*innen und die Angestellten mit Daten zur Auslastung zu versorgen.

Herausforderungen

  • Verkehrsteilnehmer haben keinen Überblick über vorhandene Parkplätze und deren “Attribute” (Kosten, Reservierbarkeit, Lademöglichkeit für E-Fahrzeuge)
  • Parkmöglichkeiten sind nur unzureichend in intermodale Mobilitätsauskünfte eingebettet

Methoden

Verwendung von: * Präzisen Geo- und Strukturdaten: Wo gibt es wie viele Parkplätze? * Belegungsdaten: Wie viele Parkplätze sind derzeit verfügbar? * Daten mit Prognosefähigkeit: Wie viele Parkplätze werden auf Basis von Erfahrungswerten in einer Stunde verfügbar sein?

Zielsetzung/Nutzen

  • Reduzierung von unnötigem Parksuchverkehr
  • Nutzung von betrieblichen Parkflächen außerhalb der Geschäftszeiten
  • Nutzerfreundlichkeit: bspw. Vorbuchung eines freien Parkplatzes mit E-Ladesäule aus Auskunftssystemen